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GETREIDE HAT VIELE FACETTEN

Die vielfältigen Getreidearten wie Weizen, Hafer, Gerste, Hirse, Dinkel und Roggen sind aus unserer Ernährung nicht wegzudenken. Vor allem in heutiger Zeit, wo viele Menschen auf Fleisch und tierische Produkte verzichten möchten, sind die gesunden Körner wichtiger denn je!

Doch die verschiedenen Getreidesorten sind nicht nur in der Küche präsent, sondern sie besitzen auch viele heilsame Eigenschaften.

Vollwertige Getreide enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die für unsere Gesundheit ganz entscheidend sind. Sie sind reich an Kohlehydraten, ohne die uns der nötige „Brennstoff“ für Hirn und Muskeln fehlt. Getreide enthalten pflanzliches Eiweiß, was besonders für Vegetarier und Veganer wichtig ist. Darüber hinaus sind sie reich an Ballaststoffen, was unserer Verdauung hilft.


Schon im Mittelalter wussten Heilkundige und Ärzte bereits um die heilkräftigen Talente der Getreide. Hildegard von Bingen empfahl vor allen anderen Getreidesorten wärmstens den Dinkel aber auch Gerstenwasser, z.B. bei Harnwegserkrankungen und der Frankfurter Arzt Adam Lonitzer rühmte in seinem 1557 geschriebenen Kräuterbuch den Hafer als eine edle Arznei.


Was sind die wichtigsten Heilwirkungen und Anwendungsbereiche der bekannten Getreidearten?







Gerste ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Sie enthält einen sehr hohen Anteil an wasserlöslichen Ballaststoffen. Diese regen nicht nur die Verdauung an, sondern sie schützen und beruhigen auch die empfindlichen Schleimhäute von Magen, Darm und Blase. Gerste ist darüber hinaus reich an Kalzium, Phosphor, Zink und Kieselsäure. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für Gelenke, Bandscheiben und Bindegewebe. Sie wirken sich z.B. positiv bei Venenproblemen, spröden oder brüchigen Haaren und Fingernägeln aus und stärken auch die Zahnsubstanz. Bei unreiner Haut wirkt Gerste nicht nur reinigend und das Hautbild klärend sondern sie fördert auch die Durchblutung. Das leicht herzustellende Gerstenwasser hat in der Volksmedizin auch heute noch seinen festen Platz. So hilft es nicht nur bei Blasenkatarrh und Nierenentzündungen, sondern es lindert auch Magen-Darm-Probleme und sogar Erkältungssymptome.


Für die Herstellung eines wohltuenden GERSTENTRUNKS brauchen Sie 60 Gramm Gerstenkörner, die in 1,5l Wasser aufgekocht und dann 30 Minuten gegart werden. Anschließend gießen Sie das Gerstenwasser durch ein Sieb ab. Nach dem Abkühlen können Sie – ganz nach Geschmack – Honig, Zitronen- oder Orangensaft zum Aromatisieren hinzufügen.


Für eine GERSTEN-GESICHTSMASKE schlagen Sie ein Eiweiß schaumig und fügen dann 100g Gerstenmehl und 2 Esslöffel Honig hinzu. Tragen Sie die Maske auf das Gesicht auf und lassen Sie sie 30 Minuten einwirken. Danach können Sie die Maske mit lauwarmem Wasser abwaschen. Bitte verwenden Sie danach keine zusätzliche Pflegecreme – Ihre Haut ist nach der Gerstenmaske bestens mit allem versorgt. Die Mischung der Gerstenmaske können Sie auch auf ein Tuch auftragen und als Wickel bei Venenproblemen verwenden.




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